Busfahrt nach SCHREMS HEIDENREICHSTEIN

U-Bahn Station U/3, Wien Erdberg, 26.09.2017, 07.00 Uhr früh. Pünktlich sind alle Reiseteilnehmer gestellt. Kein murren und hadern, ob der frühen Abfahrtszeit. Im Gegenteil, alle voller Vorfreude, bereits gut aufgelegt und voll gespannter Erwartung.

Nach der Begrüßung durch unseren Reiseleiter, Peter, führt uns der erste Programmpunkt direkt in das schöne Waldviertel, genauer gesagt nach Schrems, in die „Privatbrauerei – SCHREMS“, zur geführten Besichtigung der Brauerei. Was wäre eine Besichtigung einer Brauerei, ohne akribischer Verkostung des Gerstensaftes. Nachdem die verschiedenen Biersorten unser Wohlgefallen gefunden hatten, konnten noch im Verkaufsschopp die persönlichen Bedarfe abgedeckt werden. Erwähnenswert auch, dass sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Brauerei die Waldviertler Schuhwerkstatt (GEA/Waldviertler) befindet, welcher ebenfalls die Aufmerksamkeit unserer Reisegruppe auf sich zog. Logisch auch, dass die zur Verfügung stehende Zeit unter anderem auch dazu genutzt wurde sich umzusehen und mit neuem Schuhwerk einzudecken. Nicht zu verachten und durchaus erwähnenswert, die neue Kopfbedeckung des stv. Reiseleiters u. Schriftführers der LG-Wien (Kurt), in Form eines neuen „Waldviertler Hutes“. Nach derart umfangreichen Aktivitäten war es kein Wunder, dass sich allmählich doch auch der Hunger meldete. Wie gut, dass im Gasthaus „Zum Waldviertler SEPP“ reserviert und genügend Zeit für die Verpflegung zur Verfügung stand. Entsprechend mit „Waldviertler Schmankerln“ verwöhnt, blieb noch etwas Zeit zu einem kleinen Spaziergang im schönen Stadtzentrum und/oder für einen Kaffee, vorzugsweise mit dazugehöriger Süßspeise. Wer schnell genug war, ergatterte auch noch den begehrten „Waldviertler Mohnzelten“. Anschließend konnte die Busreise nach Heidenreichstein dazu genutzt werden sich ein wenig zu erholen, aber auch, um die schöne Landschaft in sich aufzunehmen und bereits Erlebtes zu besprechen.

In Heidenreichstein war die mächtige und gut erhaltene Wasserburg Ziel unseres nächsten Programmpunktes. Bereits bei der Zufahrt bzw. Ankunft hinterließ die Burg einen gewaltigen Eindruck auf unsere Reiseteilnehmer und wurde als begehrtes Fotomotiv genutzt. In der Burg wurden wir bereits vom „BURGFRÄULEIN“ zu einer Führung durch die Burg erwartet. In den Innenräumen, welche übrigens nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden können, ist noch die gesamte Einrichtung aus den verschiedensten Zeitepochen zu sehen, wie zum Beispiel eine tausendjährige Tischplatte und unzählige Tische und Stühle aus der Gotik, der Renaissance- und Barockzeit. Dank unseres „BURGFRÄULEINS“ wissen wir nun auch, dass die Burg nach wie vor ständiger Wohn- und Verwaltungssitz der Herrschaft Heidenreichstein, bis 1947 über lange Zeit im Besitz der Fürsten Palffy und seit 1961 im Eigentum der Familie Kinsky, ist. Natürlich wissen wir jetzt noch viel mehr, behalten dies aber wohlweislich für uns und empfehlen einen Besuch des Wasserschlosses. Prädikat, absolut sehenswert. Als Überraschung konnten wir, dank unseres Burgfräuleins,  schließlich nach der Führung noch mit einer kleinen regionalen Köstlichkeit vom „Waldviertler Karpfen“ aufwarten, welche unseren Burgbesuch auf angenehmste Weise abrundete und Gusto auf „viel“ mehr machte. Nach einer anschließenden Erkundung des Stadtkerns von Heidenreichstein und Förderung der ansäßigen Kaufmannsschaft, wurde schließlich die verbleibende Zeit genutzt, sich im Restaurant Burgstüberl, für die bevorstehende Heimfahrt zu stärken.

Foto: Kurt Lechner